Exkursion zur Albert-Speer Ausstellung nach Nürnberg

Nach 20-jähriger Haftstrafe schuf Albert Speer, als Architekt und Rüstungsminister ein enger Vertrauter Hitlers, seine Legende: Er – und die meisten Deutschen – hätten von den Verbrechen der Nazis nichts gewusst und seien in den Krieg unverschuldet hineingeraten. Vom systematischen Mord an den Juden habe man keine Kenntnis gehabt. Albert Speer war aber keineswegs nur Architekt und unpolitischer Techniker. Er war vielmehr einer der Haupttäter des Nazi-Regimes, maßgeblich beteiligt an der Judenverfolgung, den Verbrechen in den Konzentrationslagern und der Ausbeutung von Zwangsarbeitern. Die Ausstellung im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberglässt die Speer-Legende sowie den Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit sichtbar werden. Damit einher geht die spannende Frage, warum diese Legende in der Bundesrepublik so lange so große Resonanz fand – selbst dann noch, als Historiker viele Erzählungen längst widerlegt hatten.

Wann:

Samstag, den 14. Oktober - 8:30 Uhr
Wo:

Treffpunkt Pfarrheim St. Sebastian, Baldestr. 18, Ebersberg

Anreise mit PkW oder Bus (je nach Teilnehmerzahl)

Zielgruppe:

Alle Interessierten sind willkommen!

max. 25 Plätze verfügbar.

Teilnahmegebühr:

 ca 8 Euro für Eintritt und Führung

Anmeldung & weitere Infos:

 bis 1. Oktober bei Lisa und Matthias Larasser

 - 207 61 oder -240 34